Vista aérea del skyline de Madrid con Cuatro Torres, Gran Vía y el barrio de Salamanca al atardecer
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    Madrid 2015-2025: warum es trotz zehn Jahren Preissteigerungen Spaniens sicherste Immobilieninvestition bleibt

    29. Juni 202612 Min. LesezeitSpainTaxForm
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    Offizielle Daten von INE, Banco de España, Registradores, Tinsa, Idealista, CBRE und PwC/ULI: Madrid +70 % in zehn Jahren und Europas Investment-Ranking.

    Madrid verzeichnet ein Jahrzehnt an Preissteigerungen, die seine Position als erste europäische Stadt für Immobilieninvestitionen laut PwC und ULI (2024-2025) [1] stärken. Die strukturelle Nachfrage wächst schneller als die Preise.

    Preisentwicklung: wie stark Madrid in 10 Jahren gestiegen ist

    Der IPV des INE zeigt +78 % kumuliert 2015-2024 in der Region Madrid gegenüber +55 % national [2]. Tinsa: 4.250 €/m² Ende 2024 gegenüber ≈ 2.450 €/m² 2014 (+73 %) [3]. Idealista: 5.100 €/m² 2025 [4].

    JahrMadrid Stadt (€/m², Tinsa)Veränderung zum Vorjahr
    2014≈ 2.450
    2017≈ 2.950+8,7%
    2019≈ 3.350+5,2%
    2021≈ 3.480+2,1%
    2023≈ 3.900+6,8%
    2024≈ 4.250+9,0%

    Quellen: Tinsa IMIE und Registradores [3][5].

    Preiskarte nach Bezirk: Gewinner und Nachzügler

    Die Rallye war nicht gleichmäßig. Idealista und das Wirtschaftsobservatorium zeigen: Prime-Bezirke haben sich fast verdoppelt, der Süden startet seinen eigenen Zyklus [4][6].

    Bezirk€/m² 2015€/m² 2025Veränderung
    Salamanca≈ 4.700≈ 7.600+62%
    Chamberí≈ 4.200≈ 6.900+64%
    Centro≈ 3.900≈ 6.400+64%
    Chamartín≈ 4.000≈ 6.300+58%
    Retiro≈ 3.800≈ 6.100+61%
    Tetuán≈ 2.600≈ 4.700+81%
    Arganzuela≈ 3.000≈ 5.000+67%
    Carabanchel≈ 1.500≈ 2.900+93%
    Usera≈ 1.500≈ 2.800+87%
    Puente de Vallecas≈ 1.400≈ 2.700+93%
    Villaverde≈ 1.250≈ 2.300+84%

    Quellen: Idealista und Wirtschaftsobservatorium Madrid [4][6].

    Drei zentrale Erkenntnisse:

    • Prime steigt absolut weiter, beschleunigt aber nicht mehr am stärksten. Salamanca und Chamberí setzen Rekorde, periphere Bezirke wachsen schneller.
    • Der jüngste Zyklus liegt im Süden und Südosten: Carabanchel, Puente de Vallecas, Villaverde und Usera führen die prozentualen Gewinne an (build-to-rent, Gentrifizierung, Verkehr).
    • Tetuán und Arganzuela sind die Gewinner im Zentrum-Norden.

    Warum Madrid trotz Rally attraktiv bleibt

    1. Europäische Spitze bei Immobilieninvestitionen

    PwC + ULI 2025: Madrid Nr. 1 in Europa [1]. CBRE: 14 Mrd. € Investitionen in Spanien 2024, ~50 % in Madrid [7].

    2. Strukturell unzureichendes Angebot

    Die Banco de España warnt: weniger als die Hälfte des benötigten Wohnungsbaus [8] — Preisboden mittelfristig.

    3. Arbeitsmarkt und Talentmagnet

    20 % des nationalen BIP, IBEX-35-Sitze, Banken und Kanzleien [9]. Niedrige Arbeitslosigkeit.

    4. Günstige Regionalsteuern

    100 % Vermögensteuer-Bonifikation, 6 % ITP, Erbschaftsvorteile [10][11].

    5. Internationales Kapital und ehemalige Golden Visa

    ~15 % der Transaktionen durch Ausländer [5]. Golden Visa ab April 2025 abgeschafft [12], lateinamerikanischer Fluss hält an.

    6. Corporate- und Büro-Hub

    Spaniens größter Büromarkt: Cuatro Torres, AZCA, Méndez Álvaro.

    7. Infrastruktur und Konnektivität

    66,2 Mio. Passagiere in Barajas 2024 [13]. Metro, Cercanías und AVE.

    8. Build-to-rent

    ~60 % der spanischen Build-to-rent-Pipeline in Madrid [14].

    Bruttomietrendite in Madrid

    Bruttorendite ~5,0 % 2025 laut Idealista [4]:

    • Puente de Vallecas, Villaverde, Usera, Carabanchel: 6,5 % – 7,5 % brutto.
    • Tetuán, Arganzuela, Latina: 5,0 % – 6,0 %.
    • Centro, Chamberí, Retiro: 4,0 % – 5,0 %.
    • Salamanca, Chamartín: 3,5 % – 4,5 %.

    Risiken im Blick

    • Mietregulierung — angespannte Zonen möglich [15].
    • Ferienvermietung in Centro verschärft.
    • Zinsen über dem historischen Durchschnitt.
    • Solidaritätssteuer auf große Vermögen (≥3 M€).

    Steuerpflichten für nicht ansässige Käufer

    Wenn Sie in Madrid kaufen, ohne in Spanien steuerlich ansässig zu sein, haben Sie wiederkehrende Pflichten über das Modelo 210:

    Fazit

    Zehn Jahre Preissteigerungen haben Madrids Attraktivität gefestigt — mit der wiederkehrenden Modelo 210-Pflicht.

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