Spanien bricht im Sommer 2026 erneut seinen historischen Tourismusrekord. Warum Ferienwohnungen und Hotels so schwer zu finden sind und wie die Preise seit 2020 gestiegen sind.
Spanien schloss 2025 mit über 94 Millionen internationalen Touristen ab und der Sommer 2026 wird diesen Rekord voraussichtlich erneut übertreffen. Die Folge: Ferienwohnungen und Hotels sind teurer und knapper denn je, mit spektakulären Preissteigerungen seit 2020.
Zahlen und Entwicklung 2020-2026
- Balearen: +114 % im Schnitt (Ibiza +131 %, Mallorca +110 %)
- Mittelmeerküste: +89 % (Costa del Sol +100 %)
- Kanaren: +92 % (ganzjährige Saison)
- Ländliches Landesinnere: +70 % (Pyrenäen, La Rioja, Alpujarra)
- Hotelauslastung: über 90 % im Juli-August an der Küste
- Touristenlizenzen: eingefroren oder beschränkt auf Balearen, Kanaren und Costa del Sol
Was nur Spanien kombiniert: 8.000 km Küste, 50 UNESCO-Welterbestätten, günstige Gastronomie, 300 Sonnentage, AVE-Netz und EU-Sicherheit. Wer als Nichtansässiger diesen Sommer vermietet, muss vierteljährlich das Modelo 210 abgeben (19 % EU/EWR mit Abzügen, 24 % außerhalb der EU). SpainTaxForm übernimmt das online.
Verwandte Leitfäden
Quellen
- 1INE — Estadística de Movimientos Turísticos en Frontera (FRONTUR)
- 2INE — Encuesta de Ocupación Hotelera y Apartamentos Turísticos
- 3Exceltur — Barómetro de la Rentabilidad y el Empleo Turísticos
- 4Idealista — Informes de precios de alquiler vacacional 2020-2026
- 5Ministerio de Industria y Turismo — Turespaña

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